Am 20. Oktober 2024 sprach Papst Franziskus auf dem Petersplatz vierzehn neue Heilige heilig. Unter ihnen befand sich eine Frau, die in den vatikanischen Dokumenten immer wieder mit demselben Zusatz vorgestellt wurde: Elena Guerra – Lehrerin der heiligen Gemma Galgani. Damit rückte die Kirche eine Beziehung ins Licht, die mehr war als eine pädagogische Begegnung. Es war die Begegnung zwischen einer Frau, die den Heiligen Geist in die Kirche zurücktragen wollte, und einem Mädchen, das diesen Geist in einer Weise empfing, die selbst die Lehrerin nicht hätte ahnen können.
Wer war Elena Guerra?
Elena Guerra wurde am 23. Juni 1835 in Lucca als Tochter einer wohlhabenden, aristokratischen Familie geboren. Sie war von Kindheit an begabt, aber zurückhaltend. Ihre Firmung am 5. Juni 1843 wurde zum Wendepunkt: Schon als Achtjährige spürte sie eine besondere Hinwendung zum Heiligen Geist, die ihr ganzes Leben bestimmen sollte. Eine schwere Krankheit fesselte Elena von 1857 bis 1864 ans Bett. In diesen sieben Jahren studierte sie Französisch, Musik und Kunst, aber auch Latein und die Schriften der Kirchenväter. Die erzwungene Stille wurde zur Schule: Elena lernte das kontemplative Leben kennen und entdeckte ihre Berufung zur Erzieherin. Nach der Genesung unternahm sie mit ihrem Vater eine Osterpilgerreise nach Rom, wo sie 1870 einer Sitzung des Ersten Vatikanischen Konzils beiwohnte. Der Anblick von Papst Pius IX. erschütterte sie so sehr, dass sie ihr Leben für den Papst aufzuopfern gelobte. Inspiriert von der Biografie der heiligen Angela Merici, gründete Elena 1866 zunächst eine Laienvereinigung zur Mädchenerziehung unter dem Patronat Mariens, des heiligen Josef und der Stadtpatronin von Lucca, der heiligen Zita. Im Dezember 1872 eröffnete sie mit Hilfe des Dompfarrers eine Privatschule für Töchter des Bürgertums und des luccheser Adels. Zehn Jahre lang führte sie dieses Apostolat, bevor sie 1882 – gegen den Widerstand ihrer Familie – ihr Elternhaus verließ und in einem mit Familienvermögen erworbenen Gebäude eine Ordensgemeinschaft gründete: die Oblatinnen des Heiligen Geistes, im Volksmund nach der Patronin von Lucca auch Zitine-Schwestern oder Schwestern von der heiligen Zita genannt. Padre Germano, Gemmas Seelenführer und erster Biograf, beschreibt die Schule in seiner Lebensbeschreibung so: Der Vater habe Gemma als Externe in das Institut der Schwestern von der heiligen Zita geschickt, nach dessen heiligmäßiger Gründerin gewöhnlich „Guerra“ genannt. Er habe gut daran getan, seine Tochter jenen ausgezeichneten Erzieherinnen anzuvertrauen, die ihren Zöglingen nicht bloß reiche Kenntnisse in den Wissenschaften und Handarbeiten vermittelten, sondern sie auch in der Religion ausbildeten und ihnen die Grundsätze gediegener Frömmigkeit einpflanzten.
Die Briefeschreiberin des Heiligen Geistes
Neben ihrer Erziehungsarbeit verfolgte Elena Guerra ein zweites, kühneres Ziel: Sie wollte die Kirche an den Heiligen Geist erinnern. Sie war bestürzt darüber, wie wenig die Gläubigen die dritte Person der Dreifaltigkeit verehrten, und begann, kurze Bücher und Andachten zu verfassen, um andere zur Anrufung des Heiligen Geistes zu bewegen. Zwischen 1895 und 1903 schrieb Elena mehr als ein Dutzend Briefe an Papst Leo XIII., in denen sie ihn eindringlich bat, alle Katholiken zur Verehrung des Heiligen Geistes aufzurufen. Der Papst hörte auf sie. 1895 veröffentlichte er die Apostolische Konstitution „Provida Matris Caritate“, in der er die gesamte Kirche aufforderte, jährlich eine Novene zum Heiligen Geist zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten zu beten. 1897 folgte die Enzyklika „Divinum Illud Munus“ über den Heiligen Geist. Leo XIII. gewährte Elena am 18. Oktober 1897 eine Privataudienz, in der er sie ermutigte und ihre Gemeinschaft umbenannte. Elena schrieb einmal: „Pfingsten ist nicht vorüber. Es geht tatsächlich immer weiter, zu jeder Zeit und an jedem Ort, denn der Heilige Geist will sich allen Menschen schenken, und alle, die ihn wollen, können ihn immer empfangen.“ Der heilige Johannes Bosco nannte Elena eine „goldene Feder“. Papst Johannes XXIII., der sie 1959 seligsprach, gab ihr den Ehrentitel einer „Apostelin des Heiligen Geistes“. Wie passend: Denn genau dieser Geist, den Elena in die Kirche zurücktragen wollte, sollte in ihrer Schülerin Gemma Galgani auf eine Weise wirken, die alle menschlichen Erwartungen überstieg.
Gemma als Schülerin der Oblatinnen
Gemma Galgani besuchte die Schule der Oblatinnen von etwa 1889 bis 1893, also im Alter von elf bis fünfzehn Jahren. Elena Guerra war zu dieser Zeit die Oberin und geistliche Seele des Instituts. Sie unterrichtete Gemma persönlich in Französisch und Kirchengeschichte. Als Gemmas Vater Enrico Galgani, ein Apotheker, in finanzielle Not geriet, befreite Elena das Mädchen vom monatlichen Schulgeld – eine stille Geste der Barmherzigkeit, die zeigt, dass Elena nicht nur eine Lehrerin der Theorie war. Gemma selbst schrieb später in ihrer Autobiografie über die tiefe geistliche Prägung, die sie bei den Oblatinnen erfahren hatte. Die Schwestern brachten ihr nicht nur Wissen bei, sondern führten sie systematisch in das Gebetsleben ein: Morgens eine kurze Betrachtung, abends eine Gewissenserforschung. Für Gemma, die seit frühester Kindheit eine Neigung zum Gebet hatte, war dies genau die Nahrung, die ihre Seele brauchte.
Die Rolle der Schwester Giulia Sestini
Neben Elena Guerra als Oberin und persönlicher Lehrerin gab es eine zweite Frau, die Gemmas Schulzeit entscheidend prägte: Schwester Giulia Sestini. Sie war Gemmas alltägliche Klassenlehrerin und trat die Nachfolge der 1888 verstorbenen Schwester Camilla Vagliensi an, die Gemma bereits auf die Betrachtung des Leidens Christi hingewiesen hatte. Padre Germano überliefert die Worte der Schwester Giulia, die zeigen, wie eng das Verhältnis zwischen Lehrerin und Schülerin war. Die Schwester bezeugte: Vom ersten Tage an habe sie Gemma für eine Seele gehalten, die Gott sehr teuer, vor der Welt aber völlig verborgen sei. Sie habe ihre Zöglinge angeleitet, morgens eine kurze Betrachtung und abends eine Gewissenserforschung zu halten, und bemerkt, dass Gemma in diesen Übungen der Frömmigkeit bereits bewandert war. Sie erinnerte Gemma oft an ihren Vorsatz, heilig zu werden, indem sie sagte: „Bedenke, Gemma, dass du ein wahrhaft kostbares Kleinod sein musst“ – ein Wortspiel mit Gemmas Namen, der „Edelstein“ bedeutet. Schwester Giulia erzählte auch, wie Gemma keinerlei Neigung zu Spielen hatte und bei Schulaufführungen stets ernst und erbaulich blieb. In den Pausen war sie lieber allein oder bei der Lehrerin. Giulia rät ihr manchmal: „Geh, Gemma, und sei nicht so eigenbrötlerisch!“ – und Gemma gehorchte bereitwillig. Andererseits verstand Giulia Sestini die inneren Kämpfe dieses ungewöhnlichen Mädchens besser als die meisten. Sie sagte einmal zu ihr: „Gemma, Gemma, wenn ich dich nicht in deinen Augen lesen könnte, würde ich dich beurteilen wie die anderen.“ Unter Schwester Giulias Führung begann Gemma, erste Bußwerke zu üben. Die Schwester erklärte ihr täglich einen Abschnitt der Passion Christi – als Belohnung dafür, dass Gemma im Lernen und Arbeiten die beste Note erlangte. Sie erzogen beide – Elena Guerra als geistliche Oberin und Giulia Sestini als tägliche Begleiterin – Gemma im selben Geist: der Liebe zum Gekreuzigten. Als Gemma krankheitsbedingt die Schule endgültig verlassen musste, gab sie Schwester Giulia einen Abschiedskuss – eine für die sonst so zurückhaltende Gemma ungewöhnliche Geste der Dankbarkeit, die Padre Germano eigens erwähnt. Bei Gemmas Heiligsprechung am 2. Mai 1940 war die mittlerweile betagte Schwester Giulia Sestini persönlich in Rom anwesend, um ihrer ehemaligen Schülerin die letzte Ehre zu erweisen – jener Schülerin, die sie einst fälschlicherweise als „stolz“ beurteilt hatte.
Das größte Geschenk: Die Heilige Stunde
Der bedeutendste Einfluss Elena Guerras auf Gemma Galgani liegt jedoch nicht im Schulunterricht, sondern in einem Gebetbuch. Elena hatte ein Andachtswerk mit dem Titel „Preghiamo“ (Lasst uns beten) verfasst, das eine Andacht der „Heiligen Stunde“ enthielt – eine Stunde des Gebets in Erinnerung an die Todesangst Jesu im Garten Gethsemane. Padre Germano berichtet, wie dieses Buch zu Gemma gelangte: In ihrer langwierigen Krankheit kam auch ihre frühere Lehrerin Schwester Giulia sie besuchen, und um ihr etwas Trost zu bieten in den Leiden und Schmerzen der Krankheit, sprach sie zu ihr von der genannten frommen Übung, welche jeden Donnerstagabend vorgenommen wird zur Erinnerung an den göttlichen Heiland, der an einem Donnerstagabend sein bitteres Leiden begonnen hat. So greifen die beiden Frauen ineinander: Elena Guerra schrieb die Heilige Stunde, und Schwester Giulia Sestini brachte sie zur kranken Gemma. Die Lehrerin als Autorin, die Mitschwester als Botin – und Gemma als die Empfängerin, die aus dieser Andacht etwas machte, das weit über das hinausging, was beide Frauen sich vorgestellt haben dürften. Gemma fand Gefallen an der Heiligen Stunde. Obwohl körperlich sehr schwach, wollte sie die Andacht der Todesangst Christi am Ölberg auch auf dem Krankenbett vornehmen. Ihr Beichtvater gab die Erlaubnis. Zum ersten Mal betete Gemma die Heilige Stunde am Abend des Gründonnerstags 1899, dem 30. März. Zuvor hatte sie – so ernst nahm sie die Vorbereitung – eine Generalbeichte über ihr ganzes Leben abgelegt. Sie selbst berichtet darüber: „Ich machte die Heilige Stunde das erste Mal außer Bett, ich hatte es ja dem heiligsten Herzen Jesu versprochen. Ich fühlte eine solche Reue über meine Sünden, dass ich ein beständiges Martyrium auszuhalten hatte. Mitten in diesem endlosen Schmerz blieb mir ein Trost: ich konnte weinen; das war mir Trost und Erleichterung zugleich.“ Von diesem Gründonnerstag 1899 an betete Gemma die Heilige Stunde jeden Donnerstagabend, von 23 Uhr bis Mitternacht, treu bis zu ihrem Tod am Karsamstag 1903. Während dieser Stunden empfing sie die außerordentlichsten Gnaden: Jesus erschien ihr, drückte ihr die Dornenkrone aufs Haupt, sie erlebte die Passion innerlich mit. In einem Brief schrieb sie: „Wie glücklich bin ich, nachdem ich eine Stunde mit dem leidenden Jesus verbracht habe! Wenn der Donnerstagabend naht, fühle ich mich gänzlich verändert, so glücklich: Für mich ist der Freitag immer ein Festtag.“ Man kann sagen: Das Gebetbuch „Preghiamo“, das Elena Guerra schrieb, wurde zum Schlüssel, der Gemmas mystisches Leben aufschloss. Ohne die Heilige Stunde hätte Gemmas geistlicher Weg vielleicht anders ausgesehen. Sogar der heilige Padre Pio bat 1912 in einem Brief seinen Oberen darum, ihm die Heilige Stunde zu schicken, wie sie die heilige Gemma Galgani geübt hatte. So wirkte Elenas Gebet über Gemma bis zu Padre Pio weiter – eine Kette des Gebets, die drei Heilige miteinander verbindet.
Gemma will eintreten – und wird abgewiesen
Dass Gemma die Oblatinnen nicht nur als Schule schätzte, sondern ihnen ihr ganzes Leben anvertrauen wollte, zeigt sich daran, dass sie nach ihrer wunderbaren Heilung 1899 den Wunsch äußerte, in Elena Guerras Gemeinschaft einzutreten. Der Vatikan-Biograf bestätigt dies ausdrücklich: Gemma habe darum gebeten, der jungen Kongregation beitreten zu dürfen. Doch Gemma wurde abgewiesen – nicht wegen mangelnder Berufung, sondern wegen ihrer zerbrechlichen Gesundheit. Die Oblatinnen waren ein tätiger Orden mit Erziehungsaufgaben, und ein Mädchen, das kaum gehen konnte und immer wieder zusammenbrach, schien dafür nicht geeignet. Auch der Erzbischof Ghilardi, der von Gemmas schwacher Konstitution gehört hatte, weigerte sich, ihre Aufnahme gutzuheißen. Für Gemma war die Ablehnung schmerzhaft. Padre Germano schreibt, der Schmerz, den sie darüber empfand, sei groß gewesen und habe einzig durch ihre heldenmütige Ergebung in Gottes Willen gelindert werden können. Gemma versuchte es später bei den Salesianerinnen in Lucca – auch dort wurde sie abgewiesen. Am Ende sollte sie zu keiner Ordensgemeinschaft gehören, außer zur geistlichen Familie der Passionisten, die sie posthum als die Ihre anerkannten. Die Ironie der Geschichte: Die Schülerin, die die Lehrerin nicht aufnehmen konnte, überstrahlte am Ende alle. Gemma wurde 1940 heiliggesprochen, Elena Guerra folgte erst 84 Jahre später, am 20. Oktober 2024.
Karsamstag, 11. April – zweimal
Die Vorsehung, an die beide Frauen so fest glaubten, sprach auch in ihrem Sterben eine unverkennbare Sprache. Gemma Galgani starb am Karsamstag, dem 11. April 1903, im Alter von fünfundzwanzig Jahren. Elena Guerra starb am Karsamstag, dem 11. April 1914, im Alter von achtundsiebzig Jahren. Dieselbe Datumsangabe. Derselbe liturgische Tag. Elf Jahre auseinander. Dass der 11. April überhaupt erneut auf einen Karsamstag fiel, war keineswegs selbstverständlich – Ostern ist ein bewegliches Fest. Der nächstmögliche Karsamstag nach Gemmas Tod, der wieder auf den 11. April fiel, war genau dieser Tag im Jahr 1914. Es ist, als habe Gemma vom Himmel aus auf ihre Lehrerin gewartet. Glenn Dallaire, der Betreiber der Webseite stgemmagalgani.com, schreibt dazu: Keine menschliche Erklärung könne den bemerkenswerten Zeitpunkt dieser Todesfälle erklären, außer der Hand Gottes und der Fürsprache der heiligen Gemma. Elena Guerra selbst hatte 1907, als die Vorarbeiten für Gemmas Seligsprechung begannen, geschrieben: „Mein armes Herz jubelt bei dem Wissen, dass man an der Verherrlichung meiner heiligen Schülerin Gemma Galgani arbeitet.“ Es ist dieses Wort – „meine heilige Schülerin“ –, das die ganze Beziehung zusammenfasst. Elena nannte Gemma nicht „meine frühere Schülerin“ oder „meine ehemalige Schülerin“, sondern „meine heilige Schülerin“. Sie wusste, was Gemma geworden war. Und sie jubelte darüber.
Zwei Heilige aus Lucca – eine gemeinsame Sendung
Betrachtet man Elena Guerra und Gemma Galgani nebeneinander, so erkennt man zwei Frauen, die verschiedener kaum sein könnten: Elena wurde achtundsiebzig Jahre alt, Gemma fünfundzwanzig. Elena gründete eine Kongregation, leitete eine Schule, schrieb Bücher, korrespondierte mit Päpsten. Gemma besаß nichts, gründete nichts, veröffentlichte nichts zu Lebzeiten. Elena war eine Frau der Institution, Gemma eine Frau der Hingabe. Und doch verbindet sie das Wesentliche: Beide lebten in derselben Stadt. Beide liebten den Gekreuzigten. Beide starben am Karsamstag. Und die eine gab der anderen das Werkzeug an die Hand – die Heilige Stunde –, mit dem Gemma den Himmel aufschloss. Es gibt ein Musical über diese Beziehung. „Sorelle“ (Schwestern) heißt es, es wurde erstmals 2000 in Pistoia aufgeführt und beleuchtet das besondere Band zwischen Gemma und Elena. Der Titel ist treffend gewählt: Sie waren Schwestern – nicht dem Blut nach, aber dem Geist nach. Am 20. Oktober 2024 standen sie endlich auf derselben Stufe: Beide sind nun Heilige der Kirche. Die Lehrerin hat ihre Schülerin eingeholt. Oder richtiger: Die Schülerin hat auf dem Petersplatz Platz gemacht für ihre Lehrerin. Denn wer könnte daran zweifeln, dass Gemma vom Himmel aus an dieser Heiligsprechung mitgewirkt hat – sie, die Elena Guerra einst ihre „heilige Schülerin“ nannte und die dafür sorgte, dass ihre Lehrerin am selben liturgischen Tag sterben durfte wie sie selbst?
Was bleibt
Von Elena Guerra bleibt die Heilige Stunde, die bis heute von Gläubigen weltweit jeden Donnerstagabend gebetet wird. Von Schwester Giulia Sestini bleibt die Erinnerung an eine treue Lehrerin, die über Jahre hinweg täglich die Passion Christi erklärte und dadurch in einem jungen Mädchen eine Flamme entzündete, die nie mehr erlosch. Und von Gemma bleibt alles: das Zeugnis, die Briefe, die Ekstase, die Stigmata, die Liebe. Drei Frauen in Lucca – eine Gründerin, eine Lehrerin, eine Schülerin. Elena schrieb das Gebet. Giulia brachte es ans Krankenbett. Gemma betete es – und der Himmel öffnete sich.
